In unserer neuen, kleinen Serie möchten wir euch gern einmal unsere Auszubildenden vorstellen. Sie lernen bei uns alles, was es braucht, um richtig gute Gastgeber zu werden: sie kochen bei uns eure Lieblingsgerichte, sie mixen eure LieblingsDrinks und sie sind liebend gern für euch da in eurer „LieblingsBar“ am Herrenhäuser Marktplatz. In einem kurzen Portrait verraten sie euch, warum sie sich erst für eine Ausbildung in der Gastronomie und dann für uns entschieden haben, was sie vor und während und nach der Arbeit antreibt, welche persönlichen Interessen sie haben und was sie sonst noch so bewegt. Viel Vergnügen beim Read & Meet mit Tim Lieber!

„Hallo Leute, ich bin Tim Lieber, 23 Jahre alt und im 2. Ausbildungsjahr zum Koch in Hannovers ‚LieblingsBar’. Schon bevor ich hier als Aushilfe angefangen und mich dann um eine Ausbildung beworben habe (weil ich das Konzept, das Team und die „LieblingsBar“ allgemein sehr gut fand), hatte ich eine große Leidenschaft fürs Kochen. Ich habe zuhause für mich selbst und für meine Freunde gekocht: nix Aufwändiges oder Außergewöhnliches, meistens irgendwas mit Nudeln und selbst gemachten Saucen, aber immer irgendwie mit derselben Lust und Laune, die mich auch antreibt, wenn ich in der Natur und am Wasser bin, mit dem Fahrrad durch die Gegend fahre oder ein paar Bahnen im Schwimmbad runterreiße. Kochen ist einfach cool und macht mich happy!

Wenn ich im Juli 2020 mit meiner Ausbildung fertig bin, dann will ich für ein halbes Jahr in einem großen Schweizer Hotel als Saisonkoch arbeiten, und danach könnte ich vielleicht auf Gran Canaria im Restaurant von einem Freund als Koch anfangen. Hört sich nach großen Plänen an, sind es auch, aber durchaus machbar mit dem, was ich in der ‚LieblingsBar’ lerne und mitbekomme: hier sind eigenständiges Arbeiten und Denken gewünscht und gefordert, ich darf und soll mich auch als Azubi mit einbringen in die Ausarbeitung von neuen Gerichten und Speisenkarten, es gibt für mich sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten, und ich arbeite mit einem kollegialen Team in einem harmonischen Umfeld.

Wir haben bei uns in der ‚LieblingsBar’ gemeinsam eine besondere Art der Unternehmenskultur entwickelt, die ich bislang noch nirgendwo sonst erlebt habe und die ich sehr gut und sehr hilfreich finde – für uns im Team, aber auch für uns im Privatleben. Ich will euch ein Beispiel geben: es gab neulich mal einen Abend, wo es richtig hoch her ging in der Küche und wir noch nachts um zwei am Wirbeln waren und der Service dann noch in der Küche mitgeholfen hat und wir am Ende gemeinsam mit einem Drink in der Hand Feierabend gemacht haben. Das finde ich klasse, und diese gut eingespielte und freundschaftliche Kollegialität ist für mich mindestens so wichtig wie Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Ordnung, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen, worauf ich übrigens auch sonst sehr viel Wert lege. Und wenn ich jeden Tag aufs Neue sehe und merke, wie gut wir hier als Team zusammen arbeiten und wie familiär und fair wir miteinander umgehen – mal mehr und auch mal weniger, ganz klar – dann inspiriert mich das enorm und reißt mich einfach mit. Und dann kann ich auch kreativ sein beim Kochen. Dann bin leidenschaftlich bei der Sache und habe einfach Spaß an dem, was ich mache. Reicht doch, oder?“